Gardasee Teil 1

Veröffentlicht am 09:23, 07/28,2008

Etwa zwei Wochen vor meinen diesjahrigen Sommerferien habe ich mich spontan entschlossen ,entgegen unseren Plänen die Ferien zu Hause zu verbringen, einen Kurzurlaub am Gardasee zu buchen,fündig wurde ich im Internet,auf dem Camping Monte Brione in Riva del Garda hatte es noch Bungalows frei, mit 110 Euro pro Nacht nicht gerade günstig,jedoch kann ich sagen das der Campingplatz sehr schön und ruhig gelegen ist und die Bungalow neu und sehr sauber sind.

Also fuhrem wir,meine Frau,meine Tochter mit Freundin und ich  am Montag früh ab in Richtung Gardasee,die fahrt bis zur Schweizer Grenze in Como verlief noch ohne Probleme,doch je näher wir Mailand kamen umso dichter wurde der Verkehr,Stau war angesagt,und so erreichten wir Riva erst um Mittag,etwa 1.5-2 Std.später als geplant,aber was solls,wir haben ja Ferien. Nach der Ankunft noch schnell die bleibe für die nächsten fünf Nächte bezogen und dan ging`s erst einmahl in die Stadt,bei feinen Gelatis und einem kühlen Bier genossen wir ein erstes mahl die herrlich scheinende Sonne von Riva.

Dienstag, Bike Tour über den Passo Roccetta.

Für mich war klar das ich die Tage nützen werde um einige Biketouren zu machen,um nicht ziellos umherzufahren habe ich mir vorgängig noch den Moser Guide Gardasee 2 (West) gekauft,die Touren sind dort sehr gut beschrieben un so leicht zu machen,einzig die Fahrzeiten sind doch etwas grosszügig bemessen,aber wohl besser so weder umgekehrt. 

Also startete ich am Dienstag nach einem ausgiebigeb Frühstück gleich von Riva aus los uber die Alte Ponalestrasse in Richtung Pregasina,ein wirklich Traumhafter Aufstieg,etwa 500 Hm steigt die Strasse immer am Abgrubd zum See hin hinauf zu dem kleinen Ort.

Ponale Strasse

Ferien 08 Gardasee,fahrt über den Passo Rocetta

Ferien 08 Gardasee,fahrt über den Passo Rocetta

Herrliche Ausblicke

Ferien 08 Gardasee,fahrt über den Passo Rocetta

Hate es bis Pregasina noch recht viele Biker und solche die so tun als seien sie welche unterwegs,fuhr ich dann die nächsten 600 Hm hinauf zum Passo Roccetta mehrheitlich alleine in einsamer Natur,mit immer wieder herrlichen Ausblicken auf den See.

Nach etwa 1h45 und einigen kurzen Schiebepassagen erreichte ich dan den Pass.

Ferien 08 Gardasee,fahrt über den Passo Rocetta

Über herrliche,Handtuchbreite Trails ging es dann weiter auf den noch etwa 50m höheren Passo Guil.

Ab dem Passo Guil ging es dann zuerst über Wiesen,später über breite Forstwege und ab Leano über eine richtige Rüttelpiste hinunter bis man wieder in die Ponalestrasse mündet.

Da fliegen einem fast die Plomben raus.

Ferien 08 Gardasee,fahrt über den Passo Rocetta

Nach 2H30>27.5 km>1220Hm  landete ich wiede am Hafen von Riva,bei einem Bierchen liess ich diese vor allem Landschaftlich wunderschöne Tour noch einmahl Revue passieren.

Hafen von Riva.

Ferien 08 Gardasee,fahrt über den Passo Rocetta

2 Tag,weils so schön war....

Am zweiten Tag hate ich eigentlich ausser am Strand liegen nichts weiters geplant,aber wil es so schön war fuhr ich am späteren Nachmittag noch einmahl die Ponale hinauf über Pregasina bis zur Malga Larici,von wo aus einem wiederum tolle Ausblicke auf den See eröffnet werden.

Km.9.3>Hm 900>Fahrzeit 1h30

Tag 3 (Tremalzo) und 4 etwas später in einem nächsten Blog.

 


 

Rund um die Sieben Hengste

Veröffentlicht am 11:04, 07/20,2008

Am Samstag sind die Trailblazer Michu,Tinu und ich bei Wunderschönem Bike Wetter zu einer etwas grösseren Umrundung der Sieben Hengste gestartet.

Treffpunkt war 10 Uhr in der Süderen Oberei,zuerst alles der Hauptstrasse entlang nach Oberlangenegg und dan in Richtung Eriz gab es ein gemütliches Einfahren,ab da nahmen wir den Aufstieg auf die Zettenalp unter die Räder,auf Hubelörnli waren dan die ersten gut 500 hm geschafft und der Blick wurde frei auf die obere Zettenalp.

Obere Zettenalp

Bei der oberen Zettenalp angekommen fuhren wir weiter gleich scharf links auf dem kurzen aber steilen Weg auf die Zettenalpegg wo uns ein knackiger Singeltrail hinunter in Richtung Sigriswil erwartete.

Einfahrt in den Trail.

Michu ohne Probleme

Tinu

Bei mir gab es dann wie in letzter zeit öfters wiederum einige Probleme,nicht etwa Fahrerischer Natur sonder wieder einmahl in Materieller hinsicht,nach der Einfahrt in den Trail entledigte sich mit einem dumpfen Klang eine meiner Speichen im Vorderrad,was solls,Speiche um eine seiner Nachbarn gewickelt und weiter ging die Fahrt,zwar jetzt mit einer acht im Rad,aber Dank der Scheibenbremse war es möglich die Tour mit der nötigen Vorsicht fertig zu Fahren.

Ab Sigriswil Sagi fuhren wir weiter in Richtung Grön und Beatenberg,die Aussicht auf den Thunersee an diesem Tag war wiederum überwältigend.

Blick vom Grön ins Justistal

Thunersee

Den Beatenberg passiert und in Waldegg angekommen stieg die Strasse wieder stetig an in Richtung Waldeggalmi und dann über Bort hinunter nach Habkern.

 Nach einer kleinen Stärkung im Sporthotel in Habkern starteten wir zu der nächsten und wohl anstrengensten Herausvorderung an diesem Tag,der Grüenenberg Pass,mit seinen durchschnittlichen 14-15 Steigungsprozenten mit Spitzen bis zu 18% ein wirklich harter Brocken,bei einigen von uns hat sich so etwas wie eine Hassliebe eingestellt,kennen wir den Pass von früheren Touren doch mitlerweile zur genüge.

Wie gewohnt gab es dan bem Hammerdownhill vom Pass hinunter ins Eriz noch einen Platten zu beklagen,und wie gewohnt war es natürlich Michu den es erwischte,übrigens schon zum zweiten mahl an diesem Tag.

Etwas kurioses geschah dan noch im unteren Teil der Abfahrt,kahm uns doch tatsächlich ein Deutscher Tourist mit einem Flyer entgegen mit der Bemerkung"Die könnten da auch mahl was am Weg machen" leider war ich etwas langsam mit dem hervorholen der Kamera,so erwischte ich Ihn nur noch in einer oberen Serpentine und das erst noch unscharf,wir sahen dan noch wie er fast Stürzte und dann anfing zu Laufen.

Unsere Fahrt ging weiter durch das Thal hinaus in Richtung Eriz,Oberlangenegg und unserem Start in Süderen.

Tourdaten:Km 66>Hm 2020> Fahrzeit 5h08>Durchschn. Kmh 12

Fazit: Konditionell recht anspruchsvolle mit einigen Technischen Hindernissen und Landschaftlich wunderschöne Tour.