Wilderswil-Gr.Scheidegg-First

Veröffentlicht am 16:37, 06/29,2008

Gestern Samstag trafen sich die Trailblazer Michu,Thom und ich in Wilderswil bei Interlaken zu einer uns bereits lieb gewonnen Tour durch das Rosenlauital hinauf zur grossen Scheidegg.

Nach einem kurzen Kaffehalt fuhren wir um etwa 9h30 in Wilderswil ab,zuerst ging es sehr gemächlich über Bönigen,Iseltwald vorbei an den Giessbachfällen alles dem linken Brienzerseeufer entlang und weiter dem Talboden entlang bis nach Meiringen,nach einem kurzen Verpflegunshalt und dem auffüllen unseres Wasserreserven ging es dan an die Vernichtung von gut 1300 hm hinauf  über Rosenlaui,die Schwarzwaldalp auf die Grosse Scheidegg.

Erster Blick aus dem unteren Teil der Steigung mit dem Gigantischen Blick aufs Wetterhorn,für mich immer wieder beeindruckend und Wunderschön.

Vorbei am Hotel Rosenlaui machten wir einen halt in der Schwarzwaldalp und stärkten uns mit einem feinen "Rennfahrersüppli",das uns die nötige Kraft gab für die restlichen 520 hm hinauf zur Egg.

Thom vor imposantem Hintergrund.

Nachdem wir einem verzweifelten Biker Pärchen bei der Reparatur ihres Defekten Reifens geholfen haben ging die Fahrt weiter hinüber auf die Grindelwald First,die dabei zu bewältigenden rund 200 hm haben es in sich und gingen doch recht an die Substanz.

Herrliches empfinden dieses frische kühle Wasser an den Beinen.Laughing

Nach dem Imposanten ausblick von der First auf Eiger,Mönch und Jungfrau ging es dan in rasantem Tempo hinunter nach Grindelwald und weiter durch das Lütschental zurück nach Wilderswil.

Eine wunderschöne Tour bei Wunderschönem Wetter,das einzige was fehlt sind die Singeltrails,bis ein zwei Passagen an der First ist alles einfach zu befahren,eine Alternative wäre der Weg hinüber zur Schynige Platte,der ja aber bekanntermassen leider für Biker gesperrt ist. Yell

Hier noch das beachtliche Höhenprpfil.

Km.77.6>Hm.1933>Fahrzeit 4H55 

 


 

"Scheisse"

Veröffentlicht am 16:16, 06/22,2008

Die Geschichte der heutigen Bike Tour mit "Trailblazer" Resu ist aus meiner Sicht schnell erzählt, morgens um halb zehn Start in Richtung Wasen,gemütlicher und schattiger Aufschtieg via Hinterarni auf die Luushütte mit einer damit verbundenen kurzen Rast und etwas Fachsimpeln mit einigen an diesem schönen Sonntag zahlreich erschienenen Biker.Cool

Danach Weiterfahrt in Richtung Ahorn,zuerst über einige bestens bekannte Singeltrails und dann über die High Speed Abfahrt vom Eggstall nach Ober Scheidegg ,auf einmahl ein lautes Krachen mit einer nicht selbst herbeigefürten Vollbremsung,zuerst bin ich ziemlich erschrocken und wusste überhaubt nicht was eigentlich genau passiert ist,bei genauerem hinschauen war dann das ganze Malör erkennbar.Yell

Bei diesem Defekt war da natürlich nichts mehr zu machen,wie es genau soweit kam ist mir nicht genau klar,wahrscheinlich sprang die Kette nach einem kleinen Jump innen vom Ritzel und verkeilte sich dermassen das es mir den ganzen Wechsler abriss und noch schlimmer das Schaltauge verdrehte.Zu allem übel kam noch, das sich die Kette dermassen fest zwischen Kasette und Speichen verkeilt hatte von wo ich sie nicht mehr hinaus brachte und mir somit das Rad blockierte,also musste ich das Rad tragend (45 min) bis zu Naturfreundenhütte bringen,wo mich dan meine inzwischen Tel.verständigte Frau mit dem Auto abholen konnte.

Passiert ist passiert,ich kann nur hoffen das einem solche sachen nie geschehen wenn man sich irgendwo im Hochgebirge,weit entfehrnt von jeglicher Zivilisation, befindet. 

Nun bleibt mir nur noch der gang zum Velomech,das wird mir wieder Kosten.Money mouth

 


 

Nebel im Juni

Veröffentlicht am 18:58, 06/08,2008

Gegen Mittag verspürte ich Lust mir trotz des miesen Wetters etwas die Beine zu bewegen und den Frust über die wirklich unglückliche Niederlage der Schweizer Nati "rauszulassen".Yell

Da weitere "Trailblazer"entweder unabkömmlich waren oder einfach keine Lust zum Biken hatten starte ich um halb elf alleine von Lützelflüh aus in Richtung Wasen mit dem Ziel Luushütte,als Aufstieg wählte ich die Route hinauf bei der Kirche in Richtung Vorderarni, die gut zu befahren ist, jedoch mit bis zu 20% Steigungen auch recht hart. 

Bis zum Hinterarni hoffte ich noch auf ein wenig Sonne,jedoch auf der Luushütte angekommen sah es dann so aus.

oder so

Dies sind keine Bilder vom letzten Herbst, sondern vom 8. Juni 08, Nebel mit einer Sichtweite von noch gerade wenigen Metern.

Nach einer kurzen Einkehr fuhr ich weiter über den Singeltrail in Richtung Änzi,des vielen Regens wegen wahr der Trail und vor allem die vielen Wurzeln glitschig und somit schlecht befahrbar,somit ging es dan hinunter über den "Hartbreack Hill" und durch den Hüttengraben,Trueb,Truebschachen,Langnau zurück nach Lützelflüh.

Bild vom "Niederänzi"

Fazit:Trotz des etwas garstigen Bedingungen hatte auch diese Tour mit dem Nebel seinen besonderen Reiz.

Tourdaten.Km 54>Hm 885> Fahrzeit 3h15min.